Abschied von Günter Eisinger - ein Nachruf
Am 5. Januar nahm der TSV Haunstetten im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten mit einer Fahnenabordnung und einen Nachruf Abschied von seinem Ehrenmitglied Günter Eisinger, der am 30. Dez. 2011 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstarb.
Günter Eisinger war seit dem 1. Okt. 1950 Mitglied des TSV Haunstettens. Seine sportlichen Aktivitäten begannen mit Fußball und Leichtathletik. Doch bald widmete er sich voll dem Turnen. Zahlreiche Erfolge stellten sich ein: Mehrfacher Vereinsmeister, erfolgreiche Teilnahme bei Wettkämpfen auf schwäbischer und bayerischer Ebene bis hin zu den deutschen Meisterschaften im Zehnkampf. Das deutsche Turnfest war ein Glanzpunkt in seinem Sportlerleben. Unvergessen ist seine Mitwirkung in der Kunstkraftsportgruppe "die 4 Freddies", die in ganz Bayern zur Spitze zählte.
Mit seinen Söhnen Thomas und Bernd, denen er eine solide Grundausbildung im Turnen zukommen ließ, war er maßgeblich für die Aktivitäten der Turnerjugend beim TSV Haunstetten zuständig.
Darüber hinaus war Günter Eisinger beim OSC Augsburg, damals 2. Bundeliga, Vorstandsmitglied, Trainer und auch Kampfrichter.
Neben dem leistungsorientierten Sport engagierte er sich für alle Belange des TSV Haunstettens. So war er z.B. Initiator und Gründer der Männergymnastikgruppe, die heute, nach 44 Jahren, noch jeden Freitag aktiv ist. An deren Stammtisch hat man ihn - nicht nur wegen seiner sportlichen Leistungen, sondern vor allem wegen seiner Kameradschaft und seines gesellschaftlichen Engagements im Verein zusammen mit seiner Frau Anni, in bester Erinnerung.
Der TSV Haunstetten wird seinem Ehrenmitglied Günter Eisinger ein ehrendes Andenken bewahren (KK).
Turnfest 1951
Abgang am Reck
Die 4 Freddies
Barrenturnen